Anti Männerdiskriminierung Anwalt

Anti Männerdiskriminierung Anwalt

Eine Presseerklärung zum internationalen Männertag am 19. November

Studie: Beide Geschlechter sind gleich gewalttätig

Die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Auftrag gegebene Pilotstudie „Gewalt gegen Männer“ mit Stand von 2004 zeigt, dass „Jedem vierten Mann einmal oder mehrmals mindestens ein Akt körperlicher Gewalt durch die aktuelle oder letzte Partnerin widerfuhr“. Dies entspricht in etwa der Anzahl Frauen, die in Befragungen angeben, Gewalt von Männern zu erleben. Also ist anzunehmen, dass Gewalt von beiden Geschlechtern gleichermaßen ausgeht.

Wieso wird aber immer nur von Gewalt gegen Frauen gesprochen?

Der deutsche Kriminologe Michael Bock, der für ein Forschungsprojekt der Gemeinschaft der katholischen Männer Deutschlands und der Männerarbeit der Evangelischen Kirche in Deutschland sagt: „Die meisten männlichen Opfer hindert schon ihre Geschlechtsrollenidentität daran, sich selbst als Opfer von ‚Gewalt‘ einer (ihrer) Frau zu sehen, denn dies ist mit einer achtbaren männlichen Identität nicht vereinbar.” Sie finden weder kommunikative Resonanz noch soziale oder rechtliche Unterstützung. Man glaubt ihnen nicht, sie werden ausgelacht in ihrem sozialen Umfeld, bei Experten beiderlei Geschlechts und vor Gericht, weil dort die Vorstellung verbreitet ist, häusliche Gewalt sei männliche Gewalt.“

Daher ist es nicht verwunderlich, dass laut der Pilotstudie „kein einziger der Männer, die angeben, häusliche Gewalt durch die Partnerin erfahren zu haben, die Polizei gerufen hat, obwohl einige der Meinung waren, dass die Partnerin dafür bestraft werden sollte“. Dies würde einer Dunkelziffer von 100 Prozent entsprechen.

Der Abschlussbericht der Pilotstudie liest sich folgendermaßen: „Inzwischen ist die Pilotstudie mit einem beachtlichen Gewinn an neuen Erfahrungen und wichtigen ersten Ergebnissen abgeschlossen. Diese machen deutlich, wie wichtig es ist, die ins Auge gefasste Hauptstudie an einer repräsentativen Stichprobe der männlichen Bevölkerung durchzuführen.“

Die erwähnte Hauptstudie wurde allerdings nie durchgeführt. Stattdessen teilen 2019 die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Franziska Giffey, und die Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz, Katarina Barley, in einer für die Öffentlichkeit bestimmten Broschüre zur aktuellen Fassung des Gewaltschutzgesetzes mit: „Häusliche Gewalt wird überwiegend gegen Frauen durch den Partner oder ehemaligen Partner ausgeübt.“

Dabei hatte das mittlerweile allen bekannte Robert Koch-Institut schon 2013 das weithin angenommene Geschlechterverhältnis umgeworfen. Die Ergebnisse der „Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland“ blamieren die deutsche Politik: „Frauen waren signifikant häufiger Täterinnen von körperlicher und psychischer Gewalt im häuslichen Bereich (Partnerschaft, Familie) als Männer. Das Belastungserleben infolge körperlicher und psychischer Gewaltopfererfahrungen war bei Männern insgesamt deutlich höher, insbesondere bei häuslicher Gewalt (Partnerschaft, Familie).“

Es ist nun interessant, wie viele Milliarden an Projektgeldern vom Familienministerium für den Opferschutz von Frauen respektive für den von Männern regelmäßig bereitstellt wird. Diese Frage wird der Ansprechpartner für die Presse nicht beantworten können, da im Etat zwischen Männern und Frauen nicht differenziert wird und das Geld genauso an Männerhäuser geht, von denen es gerade einmal drei gibt, gegenüber mehr als 430 Frauenhäusern. Als Deutschlandradio gerade vor kurzem in gleicher Sache intervenierte, machte die nationale Hörfunksäule des öffentlich-rechtlichen Rundfunks diese Erfahrung. Weder die damalige Bundesfamilienministerin noch ihre Staatssekretärin hätten mit Deutschlandradio sprechen wollen und hätten beide keine Zeit gehabt. Trotz mehrfacher Anfragen seien aus dem Ministerium nur Absagen gekommen.

Wenn eine Regierung schon den eigenen Staatsfunk anschweigt, hütet sie offenbar ein Staatsgeheimnis. Durch dieses Geheimnis wird folglich immer die Frage im Raum stehen: Warum gibt es eigentlich ein Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und kein Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen, Männe r und Jugend?

Dass in der Politik Männer den Frauen nicht gleichgestellt sind, ist für Deutschland erklärungsbedürftig.

Der renommierte Opferanwalt Dr. Dr Iranbomy schildert die aus der Unwucht des Grundgesetzes resultierende Rechtswirklichkeit: „Wenn es um die Folgen einer Trennung geht, dann wird eine Verhandlung im Familiengerichtssaal in aller Regel zu einem Frauenkampf mit allen (schauspielerischen) Mitteln gegen vielfach unschuldige Männer.“ Väter von Kindern gehen in den meisten Fällen mit leeren Händen und später auch mit leeren Taschen aus den Gerichtssälen. Sie dürfen ihre Kinder nur noch in den seltensten Fällen unter vielen strengen Auflagen sehen.

Eine Entfremdung des Kindes vom eigenen Vater ist hier in der praktischen Handhabe bereits vorprogrammiert. Dem Grundgesetz nach müsste das Kind das Recht haben, genauso viel Zeit mit dem Vater zu verbringen wie mit der Mutter. Dies sehen aber nicht alle Richterinnen der Familiengerichte: In den meisten Urteilen steht das Recht der Frau vor dem Recht des Kindes. Das Recht des Vaters spielt peripher eine Rolle. Die aktuelle steigende gesellschaftliche und rechtliche Männerdiskriminierung und insbesondere menschenrechtswidrigen Ungleichbehandlungen der liebe und sorgenvollen Vätern, die jahrelang Opfer von psychischer und physischer Gewalt ausgehend von deren Partnerinnen geworden sind und moralisch verwerflich mit der Entziehung deren minderjährigen Kindern gequält wurden, ist alarmierend.

Die Opfer der Diskriminierung wissen oft nicht, wie sie sich im Falle einer Diskriminierung verhalten sollen. Dienstaufsichtsbeschwerden und persönlichen vorsprachen bei Diskriminierung-fälle, werden bei der Polizei, Justiz, Gericht, Schule, Jobcenter und beim Arbeitgebern, nach Berichten der Opfer nicht ausreichend ernst genommen. Anderes ist es nur, wenn ein Anwalt oder eine Organisation diese Schritte mit den Opfern gemeinsam vorbereitet und sie begleitet. Fehlende ausreichende Beratungsangebote und nicht ausreichende rechtliche Mittel sind ausschlaggebend dafür, dass Menschen, die diskriminiert werden, sich von der Gesellschaft abwenden. Denn wer benachteiligt wird und keine Unterstützung erhält, erfährt Ausgrenzung in doppelter Hinsicht und fühlt sich isoliert.

Der im Grundgesetz enthaltene Gleichheitsgrundsatz gem. Art. 3 Abs. 1 GG verbietet eine Benachteiligung bzw. Bevorzugung, beispielsweise aus Gründen des Geschlechts. Tagtägliche Diskriminierungen können, wie wir alle wissen, nicht nur durch den Gesetzgeber beseitigt werden. Vor allem dann nicht, wenn die Opfer selbst und deren Freunde, Verwandten oder ihre Interessenverbände schweigen und nichts gegen diese Ungleichbehandlung unternehmen. Als Rechtsanwaltskanzlei für die Bekämpfung der Diskriminierung ist uns sehr wohlbekannt, wie die Diskriminierung die Opfer physisch und psychisch belastet.

In diesen Auseinandersetzungen kann meine Kanzlei bundesweit und in vielfacher Hinsicht unterstützen for Sie und Ihn werden.

Ihr Antifrauendiskriminierungsanwalt und Antimännerdiskriminierungsanwalt
Dr. Dr. Iranbomy